Gruppe 2 im Maßstab 1:24

Die Gruppe 2 oder auch ungenau Spezial-Tourenwagen war eine zwischen den 1960ern und 1981 bestehende seriennahe Wertungsgruppe der Tourenwagen, deren Reglement von der damaligen FISA, Vorläufer der FIA, im Anhang J des Internationalen Sportgesetzes definiert wurde. Auch die Bezeichnung "Verbesserte Serien-Tourenwagen", kürzer auch „Verbesserte Tourenwagen“ war üblich, da die Bezeichnung „Spezial-Tourenwagen“ für die Gruppe 5 in Gebrauch kam.

Erforderlich war eine Stückzahl von 1.000 Autos, die innerhalb von zwölf Monaten produziert werden mussten. Auch obligatorisch waren vier Sitze, deren Abmessungen im Reglement definiert waren. Bei einem Hubraum bis 700 cm³ reichten zwei Sitze. Im Rahmen des historischen Motorsports werden die Regeln der Gruppe auch aktuell noch angewendet. Das Youngtimer Reglement Gruppe 2 kann in Details, insbesondere den Homologationen, vom originalen Reglement abweichen.

Meist wurden und werden die Gruppen 1 und 2 zusammen gewertet. Eigentlich diente die Gruppe 2 aber als Aufnahmegruppe für Gruppe-1-Autos, deren Änderungen über das Erlaubte hinausging, aber noch den Rahmen der Gruppe 2 einhielten. Hierbei war unwesentlich, ob ein Gruppe-2-Homologationsblatt existierte. Darin unterschied sich der Motorsport bis 1981 vom heutigen, wo ein Gruppe-N-Auto nicht einfach im Wagenpass zum Gruppe-A-Auto umgestuft werden darf, wenn keine diesbezügliche Homologation vorliegt.

 

Bekannte Gruppe-2-Autos

In dieser Liste werden die Autos aufgeführt, die nur in der Tuningstufe Gruppe 2 chancenreich im Motorsport eingesetzt werden konnten. Darüber hinaus auch die Autos, die wegen der Stückzahl lediglich in der Gruppe 2 homologiert waren.

Einsatzgebiet der Gruppe-2-Autos waren nahezu alle Varianten des Motorsports, vom Bergrennen über Slalom zu Rundstreckenrennen und natürlich auch Rallyes. In den ersten Jahren der Deutschen Rennsport-Meisterschaft wurde diese mit Gruppe-2-Autos ausgetragen.

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